Essend Zeremonie
…alleine das Pflücken ist eine Wonne…nicht zu fest…nicht zu sanft…unter leicht drehenden Bewegungen enstpringt die Frucht dem Stiel…legt sich sanft in Deine Hände und lässt sich leicht entkleiden…wie das Gewandnis e…iner frischen Banane…sie…die Frucht…ist weder feige noch verschämt…sie betört mit ihrem erdigen Geschmack roséfarbener Fruchtfühler…Süsse ohne zu kleben und doch achtsam haftbar…die Schale vom Fruchtfleisch lösen…mit dem Daumen als auch dem Zeigefinger das Mark massierend von der schützenden Haut befreien…das sich einem entgegen wölbende Fruchtfleisch mit dem ganzen Munde umschliessen…mit den Lippen haltend Stufe um Stufe die Zunge zum Lösen und Löffeln einsetzen…behutsam…bis alles so verspeist…dem wahren Freund der Feige…die Freude ins Gesicht geschrieben steht…
„pain aux fiques”…das Feigenbrot…eine andere Episode…
OHRFEIGE
ja…stelle es Dir vor…eine Feige lege sich Deines Ohres umschliessend auf Dich dort nieder…und alles das Du sahest, schmecktest, spürtest, rochest, fühltest…legt sich dieser Pracht vor Deine Muschel des Meeres rauschendem Ozeans…nun iss…iss mit den Sinnen Deiner Ohren…fühlst Du das Fruchtfleisch..das Knacken der Nüsschen oben auf…auch Feigen…haben Ohren…und sprechen zu uns…des Rauschens im Winde des Strauches umher…on y va…
…es ist angerichtet…
PRALLE BEEREN_AUS_LESE
heute Morgen gibt es einen Mix aus:
heissgekühltem BrombeerLunder Bromberlunder heiss gekühlt…dazu reichlich Pfeffer_minze…rot und grün ganz heiss gefühlt…
Wir beginnen:
Brombeeren die beim Herausnehmen aus ehrlichen Fruchtkörbchen bereits lilafeuchttropfend meiner Finger entlang fliessend ihren Saft mir schenken noch bevor: sie im ersten Gang meines Mundes mit der Zunge liebkosend allmählich Ihres Schicksals Ende nahen…sicher doch: auch danach im Mixer landen…ich liebe es ja auch herrlich flüssig zubereitet…
…dazu frisch gewaschene Erdbeeren mit Stil und Blättern…wer sagt uns dass wir immer alles schälen müssen…können wir nicht Dinge auch einfach so mal in den Mund nehmen und erproben ob es uns ‘mundet’?
…mon dieu…und natürlich meines Pfeffers Lieblingskörnung – nein, nicht Schrot…das hinterlässt zuviel der blauen Eindrücke…ROT darf es sein…stelle sie es sich vor…tiefes Bromberlilablau und dazu kräftiges, tiefgreifendes ROT…sehen Sie schon rot…genügsam…seien Sie genügsam…geniessen Sie…nicht so eilig und schon gar nicht hurtig…selbst am Morgen kann eine halbe Stunde eine halbe Ewigkeit bedeuten…nur Mut…und ran an den Pfeffer…nicht an den ‘Beisser’…an den Mörser…es gilt erneut…behutsames Stossen…mit mehr und mehr Übung…können Ihre Bewegungen auch gezielter erfolgen…am Ende erfreuen wir uns alle aller Gestossenheit…heute ‘mahlen’ wir mit dem 6. Feinheitsgrad…stossen und reiben Sie, drücken und drehen Sie, bewegen Sie Ihren Mörser hin so auch her…vor und zurück…am Ende…spüren Sie nichts mehr zwischen Ihnen und der Beschalung: feinster, seidener roter Pfeffer…gönnen Sie sich eine Prise und schniefen Sie daran…riecht es nicht himmlicher Gaben?
Ja, Minzblätter…frisch gezupft und leicht der Fingerkuppen zerrieben geben wir hinzu…kosten Sie einmal diese feinsten Tröpfen eines Nektars…schliessen Sie die Augen und riechen Sie, schmecken Sie diese Wildheit, diese eine reine Kraft im Saft der: Pfeffer_Minze?
und nun ein Bonbon der besonderen Güte…(ab)geriebene Limonettenschale…reiben Sie…reiben Sie sich jedoch nicht die Finger wund…sanftes Gleiten mit gekonntem Druck auf die Reibe…lassen Sie die ovale Frucht förmlich über die ebene und doch so scharf aufgerissene Fläche der Reibe gleiten…wieder erfüllen Sie es eines Hin und Her…Vor und Zurück…fest gedrückt und leicht erhoben…träumen Sie etwa? Bedenken Sie…wir haben eine halbe Stunde des Morgens…also bitte…etwas zackiger an die Sache nun heran getreten…stehen Sie davor…und denken Sie an das Eis…ja das Eis…gestossenes Eis…
Falls nicht vorhanden, bedienen Sie sich vieler Eiswürfel und stürzen sie diese in ein Küchentuch und dann geht es ab…wir hauen die ganze Zeit…dann geht es ab…wir hauen das Eis zu ‘Brei’…entweder sie entscheiden sich dafür den Tisch damit ‘zertrümmern’ oder:
Sie knien auf dem Boden und hauen mit kraftvollen Hieben den prall gefüllten Beutel du(t)zender Male auf und nieder immer wieder auf…den Küchenboden…wieter geht es…fester….geben Sie alles das Sie können…nehmen Sie keine Rücksicht…wenn Sie es aushalten…die Kacheln werden stumme Zeugen einzig nur so sein…hauen Sie was das Zeug hält…wir wollen doch kleinste feine Eiskristalle später in unserem Munde spüren…so fein…dass wir nicht mehr genau wissen: durchdringen Sie uns wirklich oder sind Sie einfach so herrlich eisgekühlte Nadeln die uns dieses Gefühl vermitteln?
Nicht träumen…wir haben noch wenige Minuten bis zum Höhepunkt…greifen Sie um sich…vergessen Sie nichts in Ihre Hände zu nehmen das Sie zuvor bearbeitet haben…wir brauchen und gebrauchen alles…und nun hinein in den grossen offenen Schlund des Mixers…wie trocken dieser doch so ist…schon lange wohl nichts mehr hinein gegossen worden…seien wir behilflich…stecken wir alles hinein…führen wir alles ein…und nun das Eis….so kristallklar und so ergiebig….füllen Sie den Schlund damit auf bis kein Plätzchen mehr Platz dort findet….und nun:
Sanftes Beginnen auf Stufe Eins…nicht doch gleich Stufe 6…oder doch? Nun, viel Zeit bleibt nicht mehr…wir wollen ja auch noch trinken, oder nicht? Je nachdem wie flüssig Sie es haben wollen an einem sonnendurchfluteten Morgen….wohl bekomm’s….
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EIS SO HEISS
…es ist köstlich…
…aus allen Schokoladen der Welt sich seine eigene Kreation zu ‘schöpfen’…
—> eine weisse, kräftig anmutende Tafel wird eingeschmolzen…roter Pfeffer wird im Mörser zerstossen…erst grobe Motorik…dann feingliedrige Notorik…immer wieder bricht der Mörser die Frucht entzwei…wieder und wieder durchdringt…bis jedweder Widerstand gebrochen…uns duftend öliger Samen entgegen springt…
…….in der Melange eines Weiss ‘untergerührt’, abgeschmeckt, Finger abgelegt, schmeckt?
…….noch nicht so ganz…na gut…wie wäre es noch mit einem hauch an getrockneten Erdbeeren ebenso
…….fein ‘zermahlen’ und ebenso flink unter die Masse ‘gestreckt’…nochmals abschmecken, abschlecken…
…….schmeckt? …noch nicht so ganz…zu süss…oh ja…wie wäre es dann mit etwas Himalayasalz…wiederum
…….feinst zerrieben…rein damit…rühren rühren rühren…
…….und die Krönung: die flüssige Masse zum steifenden Werden in eine eisgekühlte Oblade Ihrer Wahl…nehmen wir ein Herz…
…….eine Backform…wundervoll…
…….und da wir unseren Liebsten…unsere Liebste überraschen wollen und wissen…die zarteste Versuchung
…….seit es Schokolade gibt möge auch in diesem Kunstwerk einen Widerhall finden:
…….verflüssigen wir die ‘lila Kuh’ und mit einem lauten, inbrünstigen MUUUUUHHHHHHH…
…….lassen wir die flüssige Gabe durch eine Spitztüte spritzen; direkt hinein ins weisse cremige Bad…
…….es formt sich ein Herz….ein Wort…einBbild…..in der Mitte dieses Flusses aus cremigem Weiss…
…….gerade noch rechtzeitig eingeführt bevor sich Schicht für Schicht ins ruhende Bett verabschieden…
…….einschlafen und gemeinsam sich in Ihren Träumen so eng umschlungen verbinden…
……dass am Abend wir unserem Liebsten…unserer Liebsten eine herzige Überraschung zukommen lassen
……können…
……voilá….c’est-ca…es ist angerichtet…treten sie vor….ihre ideen sind einzigartig…machen sie etwas daraus…
…der schokopfoten hoch erhoben…
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HEISSE TAGLIATELLE AN ZERFLIESSEND STEIFER SAHNECREME AUS WILDEM BÄRLAUCH ZART GESPRITZ DAS PESTO
Bedürftigkeiten:
frische Tagliatelle (ihr leidenschaftlicher ‘Italiener um die Ecke’ wird Ihnen weiterhelfen in der Zubereitung), bedanken Sie sich mit einem zarten Kuss auf seine Wangen dreifacher ART und es wird Sie nichts kosten (Männer nicht eifersüchtig werden, Ihr wolltet dieses Prachtweib, also lasst es auch gedeien), frische Sahne, frischer Bärlauch (es geht auch rein mit Basilikum), Kürbiskernöl (aktuell bei NORMA!), Salatkerne (Pinien, Kürbis, Sonnenblumen), Basilikumblätter, alter Balsamico (süsse Reife), grobes Meersalz, Salatkräuter (getrocknet aus dem Glas), eine Knoblauchzehe, geröstete Zwiebeln, roten, gestossenen Pfeffer, ein Hauch ’handgeriebener’ Muskatnüsse (ich muss lachen, Sie auch?), sollte ich handwarm sagen?, noch nicht…und für die Gourmetecke: weisse Trüffel gehobelt…voilá…sie können es auch ohne Trüffel schaffen…denn was ich gerade esse hier…duftet nach wildem Trüffel…ohne eine einzige Berührung dessen…
ps: kaufen Sie kein einziges Pesto mehr…kreieren sie selbst…es läuft Ihnen mundwarm die Kehle herab…ebenso jedwede ‘Kräuter’butter…
Impressionen:
ein heisser Frühlingstag sowie auch Sommertag; so dann zu etwas vorgerückter Stunde; sie haben ein ausgiebiges Bad in der Sonne, am Wasser, darin, als auch den ersten Duft dieser unbeschreiblich sinnlich nach Kokosöl duftenden Sonnenlotion noch in Ihrer Sinnlichkeit behaftet; ja, so fühlen sie sich, getränkt der Sonne reif und prall; die Haut sie spannt und überall; sie tragen an diesem Abend alles in weiss; ob seiner heissen Pants geweiht sie cremten sich und kühlten sich mit Mandelöl an wild zartem Orchideenduft (‘Mariella Rossi’ featured by Mann und Schröder), ich habe es für mich selbst gefunden: Duschgenuss und Lotion aus Mandeln und Orchideen; für einen Mann nichts markantes? oh, stellen Sie sich Ihn vor als Fels und sein Karamel besteht aus diesem Duft; sie werden knien vor Ihm und alles…;
Sie kleiden sich in weiss, in allem, vom Scheitel bis des Fusses Sohle; natürlich barfüssig, sie wollen alles spüren, nur die Haut mit Hauch bedeckt, seine Hände sich so stark durchblutet, so männlich, diese feinen Haare, dunkel darauf, mon dieu; wir haben noch nicht begonnen und schon zeigen Sie Ihm Ihre Blüten der Wonnen durch seidenes Tuch; ein Segen, ein Fluch?; wenn er Gittare spielen kann, lassen sie ihn spielen, wenn es Sie trägt, den ganzen Abend, er wird an den Saiten zupfen wie Sie Ihn werden sobald rupf…; weisse Kerzen, massiver Leuchter wie auch feine Installationen an duftendem Kerzenlicht, la musica, heute haben Sie die Wahl, er spielt, er zupft, er….wie wäre es mit Ihnen…
madame…bien sure…legen Sie auf was Sie beflügelt…die Sonne zeigt sich bereits in Ihrem roten Ballkleid; es ist Ihre Wahl…Männer lieben Frauen, die wissen was sie wollen…wollen Sie? (natürlich auch hier ein Tipp: Eva Cassidy und wenn Sie sofort mit einem Amuse G. auf den Punkt beginnen wollen: Autumn Leaves oder Over the Rainbow zusammen mit einem Glas Eis gekühlten (nicht darin!) ’Laurent Perrier’ Cuvee Rose Brut, attenzione: es könnte geschehen, dass sie den Akt der Kochzeremonie nicht mehr erleben; kümmert Sie das beide nun? (… )
ps: es geht auch ein rosé Rotkäpchen Sekt -alles rosé eiskalt…olé und vamonos…
Der Akt:
Bitte – keine klassischen Rollenverteilungen; legen Sie alles ab (nicht alles…noch nicht), jedoch all Ihre bisherigen Aufteilungen, jeder macht wonach Ihm ist; Chaos? herrlich…endlich mal wieder, wie damals, im Urlaub, als alles drunter und drüber ging und jeder nur dachte; wie ‘schön’ (synonym) ist das nun bitte; wenn Sie Sorge tragen es könnte spritzend etwas auf Ihre Kleidung kommen, sie haben die Wahl, tiefe Leidenschaft oder Letzchen; wenn etwas daneben geht, wer rügt Sie heute Abend? niemand, wenn Sie schneller sind als die Baumwolle, als seine Leinenhose den ersten Klecks aufsaugen kann, bravissimo…Sie haben mich verstanden…
Was soll nun so schwierig sein beim Zubereiten der ‘steifen Sahnecreme’? nun, die Zutaten und der Grad der Steifheit lässt sich sicherlich durch einfühlsame Handarbeit etwas beeinflussen, Eiswasser, Eiswürfel können helfen, ein Fach für tief gekühlte Speisen ebenso, Wasserstoff muss nicht sein, danach bricht alles ab bei über minus 270 Grad, also sachte und doch dolle kräftig ans Werk gehen – ach ja, das Werk; wo waren wir stehen geblieben?
Sahne…giessen Sie diese während er Tröpfchen für Tröpfchen des Kürbis Kernes Öl (nicht aus sich heraus, also bitte!) langsam und doch bestimmt an seinem Gefäss (bitte, konzentrieren Sie sich beide) langsam und doch bestimmt in das vor Ihnen sich befindende, konkave Gefäß einfliessen lässt; wieviel, Augenmaß, Lust, Hunger, Leidenschaft, wieviel Tagliatelle gab Ihnen denn ‘Ihr’ Italiener mit? (entschuldigen Sie mein Grinsen an dieser Stelle, es konnte sich nicht mehr halten und wollte sich entfalten); schauen Sie über alle Zutaten und bekommen Sie ein Gefühl für die Situation, es ist schwer die Sinne zu bewahren…oh weh…wie schön ist es doch nur…dort steht er…in seiner weissen Leinenhose, vorne fein und doch so fest dieser Knoten an seiner Hose, barfüssig, gebräunt, sein Haar es glänzt und es ist wild, sie waren es, oh ja…sie waren es…der ihn soooo hat zugerichet…was tut er?; er zupft mit seinen kräftigen Händen an dem zarten Basilikum Strauch – wie göttlich ist das denn bitte?; Blatt um Blatt, wenn er das nur später auch? CONTENANCE!
Widmen Sie sich dem duftenden Bärlauch; mit einem Messer? – nein, zupfen sie und spüren Sie, wie jede einzelne Zelle aufplatzend Ihnen den Duft des wilden Feldes entgegen sprüht, ja, drücken Sie mit Ihrer Handfläche den Knoblauch kräftig zusammen bis er sich seiner Haut befreit, ziehen sie sie ab bis der Kern sich Ihnen zeigt; riechen sie daran, ihre Hände duften und duften; lassen Sie Ihn diesen Duft riechen, er wird sich entknoten, während er seiner Blätter entfaltet diese ins Gefäß begiebt; er öffnet die noch verschlossene Flasche des Öles – lässt Sie im Gegenzug daran riechen; sie wollen nicht nur riechen, ja…sie wollen schmecken, bitten Ihn des Kostens…und er nimmt einen Löffel…pas de chance mon amour…lass Dir etwas einfallen…Hände oder?
Wie sich geröstetes Kürbiskernöl ‘anfühlt’? röstende Aromen; ölig, süss, ein Hauch von Bitter, Honig, Kraft, Saft, dunkel es ist diese Form der Liquidation…kosten Sie, schweigend…
Sie werden verstehen; wie sollte ich nun weiter es beschreiben was Sie in Folge gemeinsam werden zubereiten? Ob Sie sich eines elektrischen Elementes hoher Vibration bedienen obliegt Ihnen, ich würde es empfehlen; vermengen Sie mit Liebe aller Zutaten, eine Prise von dem, eine Umdrehung der roten Pfeffermühle in anderem, das grobkörnige Salz braucht seine Zeit zum Zerfliessen; geben Sie es rechtzeitig in die flüssige, frische Sahne des Gefässes, worin Sie Ihre Zubereitung zelebrieren; wenn Sie es beendet haben; Sie wissen was nun kommt? nichts abwaschen, alles an Ihren Händen und wo sonst sollte ebenso würdig gekostet und beschleckt werden; sie brauchen heute kein Wasser mehr auf der Haut und sonstwo; sie hatten genug davon am Tage…nun kommt der Abend und später die Nacht…
Nur eines noch zu dieser heiss und rot glühenden Sonne am Horizont…die heissen Tagliatelle; zu einem dampfenden Nest geformt; nimmt das steif geworden und dennoch flüssige Sahnespritzgebäck (sie können die Liquidation aus dem eisgekühlten Gefäß in einen Spritzbeutel ‘umfüllen’) oder sich etwas überlegen, wie sie, ihres Beliebens, etwas in Form bringen und auf als auch zwischen das Nest setzen…die Hitze des Nestes; lässt die angesteifte Sahnecreme schmelzen; vereint sich und entfaltet sich zu wahrer Grösse…heiss und kalt…so bald…
…und Sie…immer noch in Weiss?
FRUCHTSALAT AN FRISCHER TOMATENVINAIGRETTE IM KRÄUTERTANZ FRECHER MINZE, FRISCHEM BASILIKUM UND BETÖRENDEM KORIANDER
Bedürftigkeiten:
Ananas, etwas Kiwi, Stachelbeeren, vollreife Kirschtomaten, Kokosflocken, weisse Schokolade (tipp: lindt mit Mandeln), Walnussöl, Limonensaft (handgepresst), Mandeln (gestossen), Minze, Basilikum, frischer Koriander, Orangenfilets, frische Bananen, reife Äpfel, rote Trauben, frische Creme, roter Pfeffer, kandierter Ingwer, eine Prise ‘muskadierte Nüsse’ – bien sûr…
la Musica:
ein Requiem von Mozart auf Volume 10!
Vermeintliches Ziel:
…eine morgentliche Geschmacksexplosion, die in tiefer Atemlosigkeit der Frische eines Morgenkusses Ihre Sinne einer ohnmächtigen Hommage nähert und nährt…
Vorstellung:
sie baden darin und sind leckere Frucht für vieles, oder sie Duschen darunter, wo jedes Tröpfen die Früchte einer exotischen Insel an Ihnen herab fliessend spüren, schmecken, riechen, fühlen…eindringen lässt…in Ihr grösstes Organ….ihrer seidenen Silhouette….berührend atmend Haut…
das Doing:
…seien sie neugierig…probieren sie es aus…sie brauchen keinen Beipackzettel wilder Sinnlichkeit erfüllend fester Phantasie…
ps:
Sie vermissen Teller, Gedeck, Tischdecken und Tücher mannigfaltiger Art…der alte, schwere Eichentisch freut sich sicherlich einer direkten Berührung Folgen schwerer Entführung…
…beessen sie sich gegenseitig mit den Fingerkuppen, mit der Handschale, und benutzen Sie Ihre Zungen, bevor sie einer Serviette es erlauben, kostbarer Säfte aufzubrauchen…
ceciBon…bonbon…
DES GLANZES KARAMEL BEFÜHLTER GAMBASCHWÄNZE
Bedürftigkeiten:
Cognac, Grand Marnier, … (was immer Ihnen den Atem raubt), Schwenker, Gamboschwänze, Akazienhonig, reduzierter Ananassaft, orientalisches Kräutersäckchen, gestreifte Orangenschalen, englische Marmelade bittersüss, sinnlich vorkehrende Vorbereitung eines Abends zuvor, heisse Feuerstelle; Mondscheinnacht, Mondscheinsonate…für alle Sinne dieser Welt…wo Kochgenuss den Raum befällt…
Der Mond ist aufgegangen…
Zwei Menschen in der Küche ‘prangen’…wartend auf des hellsten Schein…anfangend…zu Ihnen hinab Licht durchbricht der angespannten Stille Sicht…ein Strahl erleuchtet das Gerät…es ist schön und schon so spät…funkelnde Augen…sphärische Lüfte…tosende Düfte…vollendetes Brät…
Des Augen Lichts lässt nur erkennen…die Gamboschwänze wollen rennen…sie liegen nun im Siegesruhm…und werden Mensch gleich Gutes tun…Akazienduft liegt in der Luft…beklebt des Löffels feuchte Kluft…
…silence…wo die Wolke sich des Mondes nimmt…erlischt das Licht…nur Pfanne spricht von wogend Gischt…
to be continued…be patient…seien Sie nicht so gierig…sie hatten doch sicherlich gute Vorsätze für dieses Jahr…
…Karamel…Gambos…Bonbons…noch warm vom Feuer gegossener Pfannen…ein Pfannenstiel so heiss wie grob der vielen Jahre Reife so gewachsen…verbranntes Holz…da liegen Sie und baden Ihrer Herrlichkeit gereicht…Völker fleissiger Akazienernte vergossen den klebrig süssen Honigduft in die grosse Wanne über dem Feuer…Butter…überall glänzend und seidig geschmeidig sich des klebend Saftes dort zu vermegen, wo Feuer unter der Oberfläche gußeiserner Haut beider des Tanzes erregt…im Mondschein der Sonaten…zwölfer Oktaven einer sie sich laben…im wiegenden Schritt…kehrt Röstaroma ein…beglückt…
silence…die Finger schmerzen wie der Hände Haut so sehr…die Pfanne ist schwer…und heisser noch mehr…
…silence…
Dieses Gericht bedarf der wortlosen Stille…einzig der Atem durchzieht den Ort des Geschehens…es duftet nach Holz und feurigem Rauch…der ehrwürdige Ofen…was hat er schon erlebt die Jahrhunderte…im Mondschein befeuert…das Runde erkundet…glühend…Stunde um Stunde…
…..(.II.)…..
KALT HEISSE AUFGÜSSE EDLER TROPFEN
Bedürftigkeiten: zwei Gläser, Champagner, Zwei göttliche Wesen
Du weisst ja…
ein Mann kann ein Glas Champagner so trinken, dass er trinkt…
ein anderer, legt seine volle Lippen an das Ufer des Glases und hebt seine markante Hand ein wenig sich selbst entgegen….
seine Augen haben das Feuer Ihr den Sonnenuntergang mit einem Blick zu zelebrieren bis es fliesst…
das Gold hinab an seinem Kelch es läuft heraus…
so leicht, so moussierend, so rein…diese starke Hand…
wie zärtlich ER mit seinem Gefäss spielt…wie er es hält…eine Zeremonie…
jede Bewegung des Schluckens erfährt in Ihr eine Bewegung der Resonanz…sie trinkt mit Ihm….
jede Berührung seiner Zunge fährt durch sie hinab….
beide…trunken ihrer Sinne…
ps:
sie hat jetzt erst seinen edlen Manschettenknopf erspäht…
er spürt es…schenkt Ihr ein Lächeln süffisanter Art während seine Hand immer stärker durchblutet…
Adern zum Bersten gespannt sich formen…
Sie kann den Duft seiner Haut erspüren…wie schafft er das….
Ihre Phantasie benetzt jede einzelne Luftblase in seinem Glas…mit jedem Schluck trinkt er Sie…
der Sog am Delta seiner Lippen ist so willig…sie ergibt sich seinen Zügen…
wie könne sie sich dagegen stemmen wo Sie seine Hingabe sprechen hört…
sie stürzt sich hinab…
taucht in Ihn ein….
Champagner…so wollen wir Dich haben…
so werden wir Dich immer lieben….sei mein!
written by C.Arnold
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PYRAMIDE AUS PFANNEKUCHEN
AN ZIMT UND ZUCKER DÜFTEN ZART ANMUTENDER ORANGENBLÜTE
Bedürftigkeiten:
Eier, Mehl, Vanillezucker (fein), brauner Zucker, Zimt, Öl, Milch, Cointreau, Rum, Feuer
Entzünden Sie alle Kerzen in Ihrer Küche die SIE finden, entzünden Sie alle Kerzen an den Orten wo es Flammen werfen soll im Schein des Lichts bewegter Schatten, schaffen Sie Atmosphäre, hören Sie die Kerzen, die noch mit dem feuchten Docht der heissen Nacht am Wringen sind,
als feuchte Finger sie zum Löschen zwang, entzünden Sie Düfte, wonnig, warm, weich, markant.
Lassen sie Musik von dem Wänden erschallen, wie laut entscheiden Sie, lassen Sie ein Bad ein wenn Ihnen der betörende Duft an schwimmenden Kerzen die Phantasie zum Fliegen erhebt, kleiden Sie sich wie sie inspiriert von alle dem in Erscheinung treten wollen…
dann bitten Sie IHN herein…
bitten Sie SIE herein…es beginnt…
Machen Sie alles gemeinsam, zweisam, linke Hände gibt es nicht, jedes Gliedmaß ist von Nöten,benutzen Sie so viel Licht wie nötig und so wenig Werkzeug als sonst nötig, improvisieren Sie,schauen Sie sich an beim Zubereiten, waschen Sie keine Hände einfach nur so unter fliessend
Wasser ab, benutze Sie sich und den anderen, hören Sie nicht auf Ihr Gewissen, erleben Sie Ihre innere Stimme, folgen Sie Ihren Instinkten, seien Sie intuitiv…
Nehmen Sie eine grosse metallische Schüssel, sehen Sie hinein, Sie sehen sich und womöglich anderer Paare Augen, greifen Sie zu den Eiern, öffnen Sie diese, trennen sie das Gelbe vom Weissen,behutsam, nichts soll in die Schüssel was nicht frei von Eiklar ist, giessen Sie und füllen Sie in jeweils aufgeschlagene Förmchen, hin und her, auf und ab, alles getrennt? dann hinein in die Tiefe des Gefässes,nehmen sie als Beispiel acht der gelben Kugeln, greifen Sie zum grossen Besen und schlagen sie den gelben Schnee so fest und wild Sie können, weisser Schnee aus Vanillezucker schwebt ein und rührt sich wie von selbst darunter…
Schlagen Sie weiter, bis Ihnen die Hand erzittert, halten Sie das Gefäß fest, verkrampfen Sie nicht, Ihre andere Hand oder gar des anderen wird in Ihrem Rhythmus fest dagegen halten, Einklang im sich finden, es passt, fordern sie den anderen auf, fünft Eiklar nun mit 2 Päckchen
Vanillezucker zu begiessen, weiteren Zauberstab manueller Art darin einzutauchen und ebenso fest wie geschickt mit den rührenden, schlagenden Bewegungen zu beginnen, es müht sich, wo es Dich
beschenkt mit immer steifer werdendem Gebilde, es reicht nicht aus, so nimm die Hilfe der automatischen Quirrlung, tauche die Stäbe ein bis alles klare sich in weissen festen Schaum verwandelt, warte, Sie ist noch nicht so weit, während Sie schlägt, hilf Ihr beim Öffnen des Ölflakons, sie träufelt ein paar Tropfen hinein, es wird glatter, weicher, geschmeidiger, die Masse flutscht nur so durch den fliegenden Besen, gleichmässig tiefes Eintauchen, alles an den Rändern klebend mit einbeziehend, warten, ziehen lassen…
Nun die Milch, ein guter Schluck kann ausreichend sein, wenn mehr gewünscht, dann mehr hinein, nur das Gefühl für die Substanz lässt erahnen, wann es so weit ist, kein Regelwerk, rein das Erleben, das Schmecken, ja, lassen sie Abschmecken, den anderen, sich, wer auch immer, hinein mit dem Finger, eintauchen, benetzen, fühlen, schmecken, wie schmeckt diese frische Masse, süss, cremig, vermissen Sie eine Prise Salz?
Dann gönnen Sie sich dies Meereselixier, doch waschen Sie sich nicht rein, lassen Sie den anderen kosten, spürt dieser auch das Fehlen, das Sehnen nach Schärfe, nach salziger Substanz?, helfen Sie sich, schauen
Sie sich an, wieviel, entscheiden Ihre Augen, vertrauen Sie sich, sprechen Sie nichts, sagen Sie es sich mit Lippen, Bekenntnisse anderer Art, das Mehl, es fehlt Ihnen das Sieb, nichts leichter als das, rühren Sie weiter, so fest Sie können, wechseln Sie sich ab, hören Sie nie auf mit der Bewegung, öffnen sie die Tüte, vorsichtig, dass nichts verschüttet geht zu früh, ein kleiner Schlitz, nutzen sie die Kerbe, öffnen sie und lassen sie das Mehl aus weiter Höhe herab sich stürzen…
Langsam, sinnlich, bedacht, jedes Klümpfchen hat Zeit sich aufzulösen,
rühren, rühren, rühren, während des aufsaugende Pulver sich tiefer und tiefer hinab bewegt, eintaucht und verstummt, es wird ein Teig, es wird nun schwerer, rühren Sie weiter, niemals aufhöhren, so lange das Mehl
sich vermengt, stimmen Sie sich ab, nicht zuviel, nicht zu wenig, bilden Sie ein Einheit, erfühlen Sie wie anderer Ihnen den Takt beschreibt, ohne Worte, viele Blicke, Hände, Beben, erleben, hören Sie auf, wenn
sich das Flüssige zum Festen sich verwandelt, es schwerer Tropfen vom Rührer sich flüssig zähn bewegen lässt…
es ist Zeit….bitten Sie um den Eischaum, behutsam heben sie Ihn unter, Löffel für Löffel, gefühltes Rühren nun, sacht, sanft, keine Blase soll sich lösen, zärtlich, sinnlich….das Öl, die Pfanne, heiss, über
hundert Grad, lassen sie es brodeln, spritzen, zischen, löschen sie nichts, niemals, eröffnen Sie den Tanz,tauchen Sie die Kelle ein, so viel sie mögen, so viel sie heben daraus heraus, schauen Sie sich an,
einigen Sie sich, zeichnen Sie mit dem Teig Ihre Phantasie gespiegelt in die glitzernd heisse Oberfläche,deuten Sie einander was es ist, raten Sie, schätzen Sie, wer ist näher dran am Erkennen, wer näher dran
am sich öffnen und zeichnen, fliessend ergiesst sich der Teig und schwimmt, greifen Sie nach dem Stiel.
Er ist warm, angenehm, handzahm, bewege Sie Ihn, hin, her, auf und ab, der Teig beginnt zu schwimmen, Öl schwabbt hinüber an den Rändern, tränkt den schwebenden Teppich süsser ARTen, seien Sie beherzt,
einer darf es tun, einer sollte wenden, jetzt, mit einem gekonnten Stoss verschieben sie die Materie, stellen auf den Kopf, im Fluge sich zu drehen, wie wunderbar muss das nur sein, eine ganze Drehung bevor er
wieder fällt hinein, in heisses Bad geölter ART, es ist soweit…
bereit…heraus damit…gepudert weisser Zucker befällt den grossen Teller zum Servieren, der feuchte Kuchen lässt sich nieder fallen, saugt alles auf was Ihn so trocknet, gibt Ruhe, ruft auf für weitere Geschwister, nun ist es an Ihnen, formen Sie die nächsten Genüsse immer in kleinerem Durchmesser, so, dass Sie am Ende eine wundervolle Pyramide
erschaffen auf dem Servicebereich, lassen sie den Kreis durch kreisende Bewegungen in die Pfanne gleiten, sie werden später auf anderer Seite erkennen, wozu es dienlich ist, wenden Sie wieder, nehmen Sie nicht
Anlauf, nein, entwickeln Sie das Gefühl für den eindringlichen Zeitpunkt, schieben Sie beherzt und heben Sie dabei in gleichem Handzug, Atmen Sie still und tief ein, los geht es, wenden Sie, so geschickt, er sich wieder dreht in freiem Flug, auf andere Seite, noch frisch, duftend, schwitzend, bis heisses Öl ihm die Poren schliesst,
Zeit beginnt, begiesst den Turm mit Euren Farben, 50cl Cointreau und 10cl Rum vom Stroh wäre fein, denn so brennt es sich blauer, heller, tiefer ein ein…
doch achtsam sollt Ihr sein, erst brauner Zucker darüber streuen,
Zimt in feinen Prisen fliegend, alles sich setzt und Stille einkehrt, das Öffnen der Fläschchen beginnen Sie gemeinsam, Auge in Auge, Zahn um Zahn, wer fängt an, Cointreau zuerst, alles beträufeln, gut gewählt,
so verteilt sich auch der Rum dazu, mit über 40 Umdrehungen kann es beginnen, haltet Abstand zum Gebilde, fast Euch an den Händen, wie sie kleben und duften nach Teig und Eiern, Schaum und Zucker, wie schön,
wenn ER nun beginnt, es entzündet…schönster Freude Feuerwerk – Euer Werk, lasst es in Euch brennen, schaut Euch einander an im Ertrinken, das habt Ihre geschaffen, löscht es ab, pusten, wenn es schenkt Euch
genügend Kraft, bedeckt es, wenn es sich nicht befrieden will…
warmer heisser Teller, duftend Zimt an gebackenen Eiern, Orangenblüte süss und saftig.
Fingerfood…gebraucht Eure Hände, Eure Finger werden Euch führen durch heiss und kalt, schliesst die Augen, das Mahl erfährt der Labenden sinnlich anmutend Abend…
Es lebe die Phantasie…beim Kochen wie sonst im Leben schönster Augen_Blicke…
ps: Sie haben die Milch vermisst…wirklich?
written by C.Arnold
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SCAMPI SPIESSE AN FRISCHEM MEERSALZ MIT ROTEM PFEFFER
Bedürftigkeiten:
Scampi Spiesse (Aldi!), Limetten, Meersalz, roter Pfeffer, Knoblauch, Öl, Frascati
Zubereitung:
Grill:
Grillen Sie…machen Sie Feuer…holen Sie Holz….lassen Sie in das Grobe zu Kleinem verhacken…bitte nicht diese automatischen Hackhydraulik Maschinen…
jeder Mann der die Axt schwingt während Sie ihm zuschaut oder gar selbst Hand anlegt….muss ich mehr sagen? Ich glaube nicht!
tauen sie die Scampi einen Tag vorher auf bzw. am Morgen wenn Sie am Abend dinnieren möchten…für Figurbewusste: eine Trainingseinheit wie heute bei mir: im Paddel-Kanu 8 Kilometer in 1,5 Std….
…durchpaddeln…das Blatt immer schön tief eintauchen…
nicht spritzen…ganze Züge…tief……gefühlvoll…
so fest, dass sich der Bug hebt und das Heck ein Zischen hören lässt….
…anschliessend eine halbe Stunde Brustschwimmen oder Lagen…legen sie sich aufs Wasser, atmen sie so tief dass Sie selbst auf dem süssen Wasser schweben…fühlen sie wie es an Ihnen…
..vorüber gleitet…Stück um Stück…Zentimeter um Zentimeter…
Sie tauchen ein….Sie tauchen auf….
laufen Sie wie als Kind über Stock und Stein….sie haben Angst es pickst?
machen Sie Ihren Fuss so breit als möglich und treten Sie niemals zuerst mit der Ferse auf!….
dann ist es ein Genuss…kommen sie so durchnässt nach Hause….wechseln Sie zu wonniger Kleidung….
…er ist bereits am Hacken des Holzes? Dreht das schwere Beil im Flug und hämmert mit der
…stumpfen Seite die Hälften entzwei? Ja…was für ein Kerl steckt doch in Ihm….genau der Bursche,
…den Sie auserwählten…er ist der Richtige…und erst Sie….im tank top kann Ihnen keine Buche was
…vormachen….Sie schmettern die Klinge zielgerichtet in die Mitte des Klotzes….das Holz bricht…
…entzwei…und er schaut gespannt zu, während er sich abfrottiert….Sie glauben nicht wie Ihr Agieren…
…auf Ihn wirkt? fragen Sie Ihn….Sie bekommen eine Antwort die sie hoffentlich nicht überrascht!….
…die Spiesse….der Grill ist heiss und bruzelt…die Glut züngelt…heiss…schnell…rot…gelb…weiss….
…legen sie die geölten Scampi Spiesse auf…salzen Sie auf dem Grill….das Zischt so schön….
…Pfeffern Sie nach belieben…lassen sie die Spiesse fünf Minuten so liegen, wenden Sie natürlich…
…nachdem Sie gesalzen und gepfettert haben….dann die 5 Minuten….
…öffnen Sie den Frascati Superiore (Tipp: Villa Simone, Piero Costantini)…
….Ihre Hände duften nach Wein feinster Quelle, nach etwas Koblauch, glänzen von Öl….
….in der Luft liegt der Duft sich grillender Scampis…..sie haben 5 Minuten Zeit….
….entscheiden Sie selbst….was könnten Sie sich in dieser Zeit Gutes tun?…
………Honi soit qui mal y pense…….
…Vergessen Sie die Spiesse nicht…Die Spiesse…sicherlich….
….und wiederum gilt: Finger food….füttern Sie sich gegenseitig, lassen sie das Gedeck ruhen….
….wer auch immer das Holz hackte und sich im Wasser verausgabte….
….beiden haben es verdient….
….Geniessen Sie….was kann es Schöneres geben….
Zum Dessert: heisse Heidelbeeren auf schmelzendem Vanilleeis mit einem Blatt ZitronenMinze!
avec plaisir…..
savoir vivre…die Kunst des GenussERlebens….
ps: das Öl…wo es geblieben ist….kosten Sie frisches reines Olivenöl…oral sowie als dermatologische
…..Beigabe…Sie werden mich nie mehr fragen…wo es geblieben ist…
written by Christof Arnold
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nächste Kochgenüsse:
ROT SAFTENDE TOMATENSUPPE (passiert oder mit Haut) an Kräutern
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SAFT FRIKADELLEN AN ZERSTOSSENEM KÜMMEL MIT SCHMELZENDEM MOZARELLAKERN
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BRATAPFELSPALTEN AN ZERSTOSSENEN WALNÜSSEN IM CALVADOSBAD
(Bedürftigkeiten: vollreife, handgepflückte Herbstäpfel, knackige Walnüsse, vollmundiger Calvados)
edgar
November 9, 2008 at 10:42 nachmittags
mir schwant es, sanft im geiste, nur halb von dieser welt…
das dort eine weise hand den stifte hält
um zu notieren, die freud’, die pein
was es heißt ein menschlich wesen zu sein…
das beherrscht den winden trotzt
und beherzt in die schüssel rotzt
wenn nicht flüssig genug der brei
und der koch nicht besitzt ein ei…
und siehe, leut’ von fern und nah…
es schmecket, es mundet, es ist gar…
in diesem sinne: mahlzeit du strauchdieb!
Annette Plätrick
März 30, 2009 at 12:32 nachmittags
Genuss
Zeige mir den Sinn ohne Verstand.
Schalte die Lichter aus und fühle!
Spiele!
Wiege mich im Rausche der Lust
und falle weich auf meine Brust.
Ruhe!
Ruhe zärtlich verloren in unserem Duft.
Vertraue der Nacht.
Vertraue dem Tag.
Atme weiter, was auch kommen mag,
die Göttlichkeit der Luft.
desire
März 31, 2009 at 2:54 nachmittags
ein einzig fruchtsalat
läßt deine sinne schwinden
auch wenn tomate neu dazu
brauchst du kein überwinden
das werkzeug der fantasie
so kreativ und einmalig vielfältig
kaufen kann man es nie
benutze frische farben allerlei raffinesse
und ein prise ewigkeit –
dass ich sie ja nicht vergesse
lindt wie geschwindt
ein gedicht von gericht
sinnliches abbeißen der früchte
vermengt sich mit der beschreibung gerichte
die kiwi wird scharf und beißend
die glut der wonne wird gleißend
an jedem tag neu, egal ob da oder hier
mon dieu, avec plaisir!
Andrea Lechner-Jaud
Mai 8, 2009 at 8:33 nachmittags
WOW… da hast Du in mir eine völlig neue Sichtweise auf Essen geweckt. Gestern Abend: Nutella aus dem Glas, – mit den Fingern, herrlich!
HERZliche Grüße
Andrea