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Quo vadis Anachronismus

QUO VADIS ANACHRONISMUS
…was wäre das Starke ohne das Schwache…
…wie wäre ein Schwaches ohne ein Starkes…
…wie fühlte es sich wären wir nur stark…
…wie fühlte es sich wären wir nur schwach…
…wie fühlte es sich der Stärke an Schwäche zu erliegen…
…wie fühlte es sich der Schwäche an Stärke hinzu zu gewinnen…
…sind Stärke und Schwäche als Ganzes nicht mehr als die Summe des Einzelnen…
…stark zu sein während man schwach ist…
…schwach zu werden während man stark ist…
…schwach zu sein wo man nimmer kann…
…stark zu sein wo man immer kann…
…was wäre erlägen wir nicht mehr unserer Schwäche eines anderen Stärke…
…was wäre erlägen wir nicht mehr unserer Stärke eines anderen Schwäche…
…wie wäre es gäbe es kein ‘schwach werden’ sondern nur ein ‘schwach sein’…
…wie wäre es gäbe es kein ‘stark sein’ sondern nur ein ‘stärker werden’…
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…die Unterscheidung in ‘stark’ so auch in ‘schwach’ ist per se keine Gegensätzlichkeit…
…der Mensch in seiner als Subjekt geprägten relativierten Ansinnung an Absolutheit (über allen Dingen stehend) erfreut sich situationsbezogener Interpretationen befriedigenden Wohlgefallens…
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…was wäre wenn:
-> führte ein von Geburt an blinder Mensch die Menschheit seiner Sinneswelten?
-> führte ein von Geburt an gehörloser Mensch die Menschheit seiner Gebärden?
-> führte ein von Geburt an herzerfüllter Mensch die Menschheit?
-> führte die von Geburt an erfüllende Liebe?
-> führte die Fülle an Liebe?
-> führte die Liebe?
-> führte Liebe?
-> Liebe?

…was wäre wenn:
Liebe allgegenwärtig dieser Erde ist…
Respekt, Achtung, Würde…Freude, Glück, Mitgefühl…gegenwärtig sind…
…gäbe es ‘Chaos’
…gäbe es ‘Kriege’
…gäbe es ‘Zerwürfnisse’
…gäbe es ‘Neid’
…gäbe es ‘Hass’
…gäbe es ‘Niedertracht’
…gäbe es ‘Endlichkeit’
…gäbe es ‘Ängste’
…gäbe es ‘Sorgen’
…gäbe es ‘Nöte’
…gäbe es ‘Zweifel’
…gäbe es ‘Zwänge’
…gäbe es ‘_ _ _’…

…es gäbe die Liebe…allumfassend und bedingungslos…
…und jedes Streben erläge in Freuden sich und anderen etwas allumfassend gutes zu tun…
…und jede Sorge um etwas würde getragen werden von einer Sorge für alle…
…und jedes Leid würde sich wandeln in ein Mit_gefühl…
…und jeder Gewinn würde sich aufteilen in eines und vieles…
…und alle Menschen begännen bei ‘NormalNull’…dem Ort Ihrer Geburt…
…und alle Kompensationen, alle Ergänzungen, alle Maximierungen, alles Streben…
…wären nimmerfort getragen eines unerträglichen Mangels an: Liebe

…ja, was wäre wenn: die Liebe führte dieser Zeit?
…wohin gingen all’ die ‘Anachronismen’…wohin gingen all die Orientierungshilfen
…an ‘gut’ – ‘böse’, ‘richtig’ – ‘falsch’, ‘besser’ – ‘schlechter’, ‘schön’ – ‘unschön’, ‘…’ – ‘…’

…wäre es gar unspektakulär, langweilig, öde, einsam, langsam, träge?
…wäre es reizlos des ‘Verbotenen’?
…wäre es unvorstellbar nicht der Abwendung eines ‘Leides’ zu folgen…
…sondern der puren ‘Freude’ auf das Leben in Liebe und Glückseeligkeit?

was wäre wenn…die Liebe:
Einzig Traum nur bliebe…
Als Wunsch nur obsiege…

was wäre die Welt:
ohne die Liebe all Ihrer Schwäche und all Ihrer Stärke

…unbestelltes Land und Feld?

written by love
(LichtPoet)

 

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