Westernreiten
WESTERNREITEN IN DER VULKANEIFEL
SPIEGEL_RITT
…Reiten ist Liebe…
…all_umfassendes Vertrauen…
…wahrhaftiges Glück…
…bewusst gewordene Aufmerksamkeit…
…Reiten ist Gegenwart…
…reflektiert Deine Seele…
…resoniert Deinen Willen jedweder Interaktion…
…Reiten ist Glück…
…überall in jeder Sekunde spürbar…
…endlos in jeder Faser Deines Körpers verewigt…
…Reiten heisst Verantwortung…
…in jedem Augen_Blick schönster Achtsamkeit…
…in jedem Moment lautem Schweigens…
…in jeder Faser an Respekt…
…Reiten heisst Loslassen…
…von allem das ängstigt…
…von allem das verklemmt…
…in allem das Entfaltung schreit…
…mit allem das sich gewohnt nur liebt…
…Reiten heisst Atmen…
…behutsam sich steigernd…
…geruhsam sich ereifernd…
…geduldig seines eigenen Seins…
…Reiten heisst Ansporn…
…ohne Leiden zu schaffen…
…ohne Sorgen zu tragen…
…ohne Furcht vor Tadel…
…ohne Misstrauen bekannter Fremde gegenüber…
wbCA

http://www.windrosen-ranch.de/
Horses are mirrors, reflectors, soul_mates.
If you are not living in harmony with your BodyMindSoul:
-> BMS-Index
Horses will show you off yourself ’(im)balance’ any time at all!
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…als ich Teil eines Geflüsters sein durfte blieb mir der Atem stecken…
…ich hatte schon mit Hunden ein Seelenleben geteilt…
…nun durfte ich den Pferden nahe sein und mich darin erkennen……
…ich erschrack auch oft so wie ich mich auch freute…
…in solch’ einen Spiegel hatte ich noch nicht so tief geschaut…
…es ging um keinen Beweis, um keinen Ehrgeiz, um kein Ziel…
…es war die pure Liebe die floss…
…von Fuss zu Huf von Augen zu Augen von Haut zu Haut…
…alleine das Hufsäubern machte soviel Spass und der Geruch
…war Teil der Natur wenn auch ungewohnt am Anfang…
…alleine das stundenlange säubern wenn die Pferde ‘draussen’
…waren und von oben bis unten voller Dreck standen…
…ein Reiterhof nicht schick oder säuberlich gereinigt…
…ich stand selbst buchstäblich wie auch andere 4 AnfängerMänner…
…wir standen im Dreck und sagten nichts vor ‘lachender Augen’…
…diese Energie vereint mit einem selbst…
…selbst den Galopp einmal ‘auszusitzen’ und in völliger Hingabe
…diese Liebe zu spüren…
…(ich verwende das Wort Leidenschaft nicht mehr: scusi)…
…liegt daran dass ein Pferd kein ‘Leiden erschafft’ wenn es nicht
…mehr ist oder es nicht so läuft wie Mensch es gerne hätte im Willen…
…das Lagerfeuer, die Stille, die Vegetation…
…nun gut: die VulkanEifel ist auch so was von URSPRUNG…
…da gibt es keine Ablenkung, kein SchickSchick…keine Tricks…
…Du berührst das ‘geschwitzte Getier’ und schaust dabei von…
…Auge zu Auge…
…Du spürst seinen oder ihren Herzschlag…
…Du massierst Ihre Schweifrübe – mon dieu…
…und dann ‘schiebst’ Du mit Deinen eigenen 100 Kilo neben Dir…
…stehende 600 Kilo zur Seite; spürst auch mal was es…
…bedeutet mal das 6 fache erwidert zu bekommen…
…spürst was passiert wenn Du den Sattel von vorne kommend…
…aufsetzen willst und die Augen bereits weit im voraus von Ihm…
…Dir sagen: komme mir nicht so…ich weiche zurück…
…Sei einfühlsamer…verlasse Dich auf Dein Gefühl…
…das meine ich wenn ich sage: Reiten ist wie die Liebe…
…vertraue Deinem Gefühl und folge…
…wenn Du ein ‘Führer’ bist bist Du ein Führer…
…wenn Du kein ‘Führer’ bist sei nicht traurig – es geht im Leben…
…nicht darum dass es nur ‘Führer’ gibt…
…Ersehe die Welt mit anderen Augen als zuvor…
…Blicke mit den Augen Deines Herzens…
…Sehe weniger mit dem Verstand Deines Willens…
…Das Pferd lässt nichts aus – Du kannst es nicht bescheissen…
…selbst wenn Du glaubst dass Du es bescheissen kannst…
…weiss es darum um Dir zu gefallen…
…zum Reiten gehört für mich unmisserverständlich dazu:
-> das Vorspiel und das Nachspiel
Ich wollte niemals im Leben auf ein ‘fertiges Pferd’ aufsitzen nur weil ich mal ‘kurz’ ausreiten will…das ist Vergangenheit…
Die Gegenwart – gelehrt durch diese wundervollen Geschöpfe – weist
mir fortan einen anderen Weg innerer Glückseeligkeit…
Bis zu dem Zeitpunkt…wo ich keine Message mehr erhalte und selbst die Message bin die mir die Pferde mitgeben…
So dann wird Reiten ein Element von mir sein – keine Sucht, kein Zwang…keine Sehnsucht….
Es hätte gar das gleiche Pferd (Cora) sein können…das Pferd hätte mir gesagt: Chris, alles was Du erlebst ist gegenwärtig…einzig Deine Gedanken kennen eine Zeit_Form der Vergangenheit (Erinnerung) und eine Zeit_Gestalt namens Zukunft (Vorstellung).
Wenn Du reitest REITEST DU…gegenwärtig hier und jetzt…wie Du dabei empfindest, worum es Dir dabei geht steht auf einem anderen Blatt.
Für mich kann ich sagen ich musste nicht einen langen Weg gehen…ich könnte jedes Jahr auf ein Pferd steigen und bin in diesem Moment ‘gegenwärtige Realität’…alles das geschieht im Augenblick ist ein Teil von mir…das Gefühl vom Hof zu gehen am Sonntag Abend war kein wehmütiges Gefühl, war kein Gefühl von Abschied, war kein Gefühl eines Vermissens:
Warum nicht? Weil (Cora -> Stute) mir in mir aufzeigte wo Dinge beheimatet sind die Sie, Cora, reflektierte…ich kann somit mit mir selbst weiter ‘ausreiten’ was ich heute Morgen bereits tat und Wege ging die ein Pferd in freier Natur auch ginge (Querfeldein als auch vorgefertigter Wege entlang)…
Als auch kann ich wieder zu Pferden gehen und dort erneut etwas über mich lernen so auch etwas in mir mit Ihnen gemeinsam: Ausleben…
Ich entdecke somit auch: ich bin Herdenwesen als auch Raubtier in einem…ich folge gerne als auch führe ich gerne…ich bin weder noch das Eine oder das Andere…ich bin eins und dort so im Kompakten ein ebenso ebenbürtiges Wesen wie das des Pferdes…
Beispiel:
Übertrag: als es aktuell in Deutschland darum ging weshalb Frauen so wenig in Führungsposition zu finden sind erkannte ich für mich: wenn Du als Mensch nach oben kommst und immer wieder das WIR propagierst dann kann es sein dass Du an eine Schwelle trittst da sind alle um Dich herum (sagen wir einmal vornehmlich Menschen vom Geschlecht Mann) darauf ‘trainiert/konditioniert’ dass Du vorgehst und das WIR sich dahinter findet und nicht auf breiter Front im Team die Führung übernommen wird.
Denkt an die Pferde: Rangordnung habe ich hautnah erlebt als ich versuchte mit einem rangniederen Pferd den Leitwallach zu überrunden…so schnell konnte ich gar nicht schauen wie das ‘unter sich’ geregelt wurde…
Sicher könnte der Mensch auch Strukturen schaffen wo 2-3 Menschen gemeinsam vertrauensvoll an die Spitze treten…doch das in einer ‘Struktur’ umzusetzen die es noch ‘nur’ so kennt dass EINER nach oben tritt und führt -> immens schwer und völlig ungewohnt…
So wurde entdeckt dass weibliche Führungskräfte von den Menschen männlicher Prägung durch Beobachtung lernen (in einer von Männern geführten Struktur). Sie lernten das WIR unterbewusst arbeiten zu lassen und das ICH im Bewusstsein zu fördern. Als diese FührungskräftINNEN dann oben waren und führten kehrten diese das WIR wieder hervor in das Bewusstsein in sich als auch in das Bewusstwerden der ‘Männer’…
Auch lernte ich von den Pferden dass körperliche Dominanz nicht mehr oder weniger ‘Überleben’ fördert als Erfahrung und Intuition. Selbst der stärkste Hengst der Erde würde alleine nicht überleben…selbst in der schwächsten Gruppe könnte dieser überleben wo diese Gruppe womöglich viel Erfahrung hat und so eine Symbiose aus Stärke, Kraft und Intelekt samt Intuition und Emphathie besteht.
Somit kann ich heute sehr gut verstehen was R.D. Precht als sogenannter ‘PopPhilosoph’ in seinen Büchern gerne aufzeigt: der Darwinismus ist tot…es überlebt der welcher eine Form schöpferischen Sozialverhaltens verinnerlicht und lebt…Hierbei gibt es Führer jedoch weniger Führung nur zum Selbstzweck wo die Herde (Gruppe) weit entfernt Ihr Dasein hat und somit nicht nur die Gruppe ‘schutzlos’ ist sondern auch der ‘Führer/Hengst oder Stute’…
Das Gemeinsame tritt in den Vordergrund…das WIR…dass dabei hinreichende Möglichkeiten auch zum EIGENSINN (wie H.Hesse es mal so schön umschrieb -> Eigensinn macht Spass) einher mit Egoismus und individueller Entfaltung möglich sind ist gegeben…jedoch findet kein Eigennutz in der Form statt dass es die Gesamtheit, die Einheit der Gruppe so stört dass diese an den Rand Ihrer Existenzfähigkeit gestellt wird (zerstört).
Ich wünsche Euch wundervolle Geschenke dieser und jener Art für die nun beginnende Zeit des Advents. Nehmt Euch Zeit für besinnliche Augenblicke…reflektiert was geschah in diesem Jahr…setzt Euch und atmet gegenwärtiger Zukunft…
Denkt daran:
Intellekt beinhaltet -> Wahr_nehmung, Inne_Werden, Er_kenntnis
oder wie es Goethe sagen könnte:
Kein Denken ohne Gefühl!
Wer dies trennt läuft Gefahr sich im Wirrwar unendlicher Gedankenwelten zu verlieren.
namaskar,
Christophe*
Ilona Giebfried
November 26, 2010 at 2:59 nachmittags
Das ist genau meins,
du sprichst mir aus der Seele
Licht und Liebe
Ilona