Vor Der Zeit
Vor der Zeit – Schiller feat. Ben Becker (Lyrics Lord Byron)
Text:
VOR DER ZEIT
wenn lieb‘ in jenen welten blüht,
die über sternen ewig währen,
wenn dort das teure herz noch glüht,
dieselben augen, ohne zähren, –
wie schön die unbetretnen sphären !
wie süß zu sterben vor der zeit,
daß angst und trauer sich verzehren
in deinen strahlen, ewigkeit !
so muß es sein ! – nicht für dein ich
bebst du vor jener letzten schranke
und möchtest fliehn und klammerst dich
doch an des daseins morsche planke.
die zukunft – lieblicher gedanke ! –
gibt herz dem herzen einst zurück,
und dort im auferstehungstranke
trinkt seel‘ in seel‘ ein ewig‘ glück.
(George Gordon Noel Byron)
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C. Lilly
Juni 28, 2009 at 11:33 vormittags
Den Weg entlang gelaufen,
in Leidenschaften ersaufen..
die Haut berühren …
den anderen entführen
in eine Welt voller Träume
hinein in all die Schäume
alles darf sein
will von Ketten befreien
du und ich
ich und du
vorbei ist das Stück im Nu
die Fantasie ist grenzenlos
ein Augenblick bloss
war ich hier
bei dir
und gehe nun wieder fort
an einen anderen Ort.
C. Lilly
findevogel
August 8, 2011 at 7:08 nachmittags
Von den Sternen
Heute nehme ich das Schweigen an die Hand und gehe hinaus unter den nächtlichen Himmel. Die Sterne, meine Geschwister haben mich gerufen. In der Stille hat sich ihr Klang verirrt. Durch die Zweige irrend, sucht er ein neues Gehäuse, um groß zu werden und voll, wie der Mond vor ein paar Tagen, damit sich erfüllt, was jenseits der Zeit versprochen war.
Ich öffne mein Herz, das sich dreht und weitet wie eine Spirale aus schimmernden Perlmutt und lasse die Töne hinein, damit wahr wird, was sein soll und Erfüllung sich im stummen Lächeln besiegelt. (a. röhrig/ findevogel)